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EBusInstand schafft unter der Federführung des FZI gemeinsam mit elf deutschen Unternehmen sowie dem Standardisierungspartner eCl@ss erstmals Voraussetzung und Lösungen für einen standardisierten, durchgängigen elektronischen Geschäftsverkehr für die Abwicklung von Montage-, Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten von der Ausschreibung bis zur Rechnungsstellung. In die Entwicklungen einbezogen sind auch Materialaufmaß, Bestellung und Verbrauchserfassung. Die Materialstammdaten werden mit den Stammdaten für Dienstleistungen und Objekte in Beziehung gesetzt. Die Projektverantwortlichen erwarten sowohl für Kunden als auch für Lieferanten Kosteneinsparungen in Millionenhöhe sowie eine deutlich verbesserte Zusammenarbeit zwischen der Großindustrie und ihren kleinen und mittelständischen Lieferanten. Der Instandhaltungsbereich ist einer der umsatzstärksten Industriezweige in Deutschland. So stieg der direkte Instandhaltungsaufwand zwischen 1995 und 2005 von 140 auf 225 Milliarden Euro. Die Gesellschaft für Instandhaltung e.V. (GFIN) stellt sogar fest: „Die "Instandhaltung" ist Deutschlands größter "Industriezweig".[1] Instandhaltung ist die Kombination aller technischen und administrativen Maßnahmen sowie Maßnahmen des Managements während des Lebenszyklus einer Einheit, die dem Erhalt oder der Wiederherstellung ihres funktionsfähigen Zustandes dient, sodass sie die geforderte Funktion erfüllen kann (Vgl. DIN EN 13306: 2008, S.7). Die Ergebnisse werden nun auf Basis der beiden IT-Referenz-Lösungen in der zweiten Phase in den teilnehmenden Pilotbetrieben erprobt und evaluiert. Dazu gehören Großunternehmen wie die AUDI AG und Infraserv GmbH & Co. Höchst KG, aber auch mittlere und kleine Dienstleister wie die Zoth GmbH & Co. KG, iPLON GmbH, Gebr. Peters Gebäudetechnik GmbH oder BÜCHL Entsorgungswirtschaft GmbH. Das Projekt eBusInstand wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert. Projektbeginn war der 01. November 2007. Das Projekt endet offiziell zum 30. September 2010.
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